Artikel 253

Zu Richtern und Generalanwälten des Gerichtshofs sind Persönlichkeiten auszuwählen, die jede Gewähr für Unabhängigkeit bieten und in ihrem Staat die für die höchsten richterlichen Ämter erforderlichen Voraussetzungen erfüllen oder Juristen von anerkannt hervorragender Befähigung sind; sie werden von den Regierungen der Mitgliedstaaten im gegenseitigen Einvernehmen nach Anhörung des in Artikel 255 vorgesehenen Ausschusses auf sechs Jahre ernannt.

 

Alle drei Jahre findet nach Maßgabe der Satzung des Gerichtshofs der Europäischen Union eine teilweise Neubesetzung der Stellen der Richter und Generalanwälte statt.

 

Die Richter wählen aus ihrer Mitte den Präsidenten des Gerichtshofs für die Dauer von drei Jahren. Wiederwahl ist zulässig.

 

Die Wiederernennung ausscheidender Richter und Generalanwälte ist zulässig.

 

Der Gerichtshof ernennt seinen Kanzler und bestimmt dessen Stellung.

 

Der Gerichtshof erlässt seine Verfahrensordnung. Sie bedarf der Genehmigung des Rates.

Art. 251ehem. Art. 221 EGV 
Art. 252ehem. Art. 222 EGV 
Art. 253ehem. Art. 223 EGV 
Art. 254ehem. Art. 224 EGV 
Art. 255Art. 255 
Art. 256ehem. Art. 225 EGV 
Art. 257ehem. Art. 225a EGV 
Art. 258ehem. Art. 226 EGV 
Art. 259ehem. Art. 227 EGV 
Art. 260ehem. Art. 228 EGV 
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